Das Leben ist (k)ein Ponyhof #ponyhoodwatch

 

Ponyhoodwatch

Das Leben ist (k)ein Ponyhof #ponyhoodwatch

Hallo ihr Lieben,

dass der Reitsport nicht frei von Neid und Lästereien ist, ist glaub ich jedem bekannt. Doch wäre das Miteinander, egal ob im echten (Stall)- Leben oder auf Social Media nicht viel angenehmer, wenn wir alle nett zueinander wären? Natürlich ist es schwierig wenn so viele Ansichten und Meinungen aufeinander treffen wie im Reitsport immer konfliktfrei zu bleiben. Doch was ist aus dem Motto „Leben und leben lassen“ geworden?  🤗

Zu diesem Thema hat sich auch die liebe Coco von Foxxteufelswild geäußert. Ihren Beitrag könnt ihr nun hier lesen:

„Das Leben ist kein Ponyhof“

Diesen Satz kennt wohl jeder und auch jeder weiß, was damit gemeint ist. Im Leben ist nicht immer alles Jubel Trubel Heiterkeit, es scheint nicht immer die Sonne und es läuft nicht immer alles rund. Grade wir Pferdeleute wissen, dass das Ponyhofleben vor allem mit den Mitmenschen steht und fällt. „Die Reiter sind ein ganz schlimmes Volk“. WIR sind alle mit wahnsinnig vielen negativen Klischees behaftet und auch die Tatsache, dass wir oft haufenweise Frauen auf einem Haufen sind, macht die Sache nicht unbedingt besser.

Seit einiger Zeit teilen viele Ihr persönliches Ponyhofleben auch auf Instagram. Es wird berichtet, gejubelt, gejammert.. man tauscht sich aus und es sind viele wunderbare Kontakte entstanden. Dennoch gilt auch hier, so mancher gönnt seinem Nächsten den Dreck nicht unter den Fingernägeln. Die Empathie reicht genau von der Nasenspitze bis zum Handydisplay, sodass es schon fast „normal“ ist, dass sich gegen Personen verbündet wird, beleidigt wird, gehetzt, gemobbt, gestänkert wird. Von sinnlosen an den Haaren herbei gezogenen Gründen, bis hin zu „persönlichen“ Anfeindungen gegenüber Personen die sich im ECHTEN Leben noch niemals begegnet sind ist leider alles dabei. Im TV wird immer wieder berichtet, was das Internet und Cybermobbing mit der Jugend macht.. hier versuchen „Endezwanziger“ Ihren Altersgenossen virtuell den Gar auszumachen. Wieso sind manche Menschen so? Was bewegt sie dazu, sich sonntags abends, anstatt auf der Couch lang zu machen und das Wochenende entspannt ausklingen zu lassen, sich hinzusetzen und in LIVEStreams Instagram mit Hass zu verseuchen? Gibt Ihnen das das Gefühl ein besserer Mensch zu sein, als die auf denen sie rumhacken? Dabei muss man das ganze gar nicht überdramatisieren, denn die Schmerzgrenze, dass das zu weit geht, fängt schon beim ersten respektlosen Ton an. „Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, hältst du besser den Mund!“ Konstruktive Kritik, kritische Nachfragen.. solange das alles auf Augenhöhe passiert, kann jeder seine eigene Meinung haben und auch vertreten, nicht Jeder muss Jeden mögen oder Alles gut heißen.

Doch wir sind alle an einem Punkt angekommen, an dem es Zeit ist, dass wir die Augen aufmachen und uns anschauen, wie Manche ihre Mitmenschen grundlos und unrecht angehen. Wie die Betroffenen sich dabei fühlen kann ein gesunder Mensch sich eigentlich vorstellen und viele haben es ja sowieso schon selbst erlebt und kennen dieses eklige Bauchgefühl nur zu gut. DAS muss aufhören. Wir sind alle unterschiedlich, haben unterschiedliche Leben, unterschiedliche Pferde und teilen unterschiedliche Meinungen. Solange dabei niemand körperlich oder psychisch verletzt wird ist alles vollkommen legitim, denn „viele Wege führen nach Rom“, gerade in unserem Thema Pferde etc. . Wer damit nicht zurechtkommt, dass der Nächste vielleicht besser, schöner, schneller ist, oder einfach nur irgendwie anders, der sollte sich von seinen SOCIAL Media Kanälen trennen und im nirgendwo einmotten, denn Toleranz und Akzeptanz gehören im sozialen Leben egal auf welcher Ebene zur Basis des Miteinanders.

Es ist Zeit Dinge nicht mehr so hinzunehmen wie sie laufen, es nicht mehr hinzunehmen, wenn Menschen zu Unrecht angegangen werden, wenn Menschen ihre eigene Unzufriedenheit an anderen auslassen und darunter leiden lassen. Achtet aufeinander und steht füreinander ein. Scheut euch nicht, selbst den Mund aufzumachen, wenn ihr mitbekommt, dass jemand unfair behandelt wird, beleidigt wird, gehetzt wird. Im echten wie im virtuellen Ponyhofleben ist es Zeit für mehr Zivilcourage bzw. Nachbarschaftswache. Nicht jeder ist so stark und schüttelt solche Anfeindungen und Lästerein ab. Mancher verliert dabei vllt den Glauben an sich und seinen Weg, verliert den Blick für richtig und falsch.

#PONYHOODWATCH . Wir stehen füreinander ein, achten aufeinander, respektieren einander, und tolerieren einander. Seid miteinander höflich, freundlich, respektvoll.. Schlechtes gibt es genug in dieser Welt und dafür ist hier kein Platz mehr. Asoziales, boshaftes, hasserfülltes Verhalten und Äußerungen finden hier keine Bühne mehr.

 

Gastbeitrag von Coco.

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